Über uns

Prof. Udolph – Zentrum für Namenforschung in Leipzig


Wir sind ein wissenschaftliches Dienstleistungs- und Forschungsunternehmen, das im Mai 2011 von Prof. Dr. Jürgen Udolph gemeinsam mit der GEN Gesellschaft für Erbenermittlung mbH – eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Genealogie und Erbenermittlung in Deutschland – gegründet wurde. Es arbeiten hoch qualifizierte und dazu ausgebildete Wissenschaftler am Wissenschaftsstandort Leipzig. Expertisen zu allen Arten von Namen und mit Namen verbundenen Fragestellungen gehören zum Haupttätigkeitsfeld des Zentrums. Darüber hinaus wird wissenschaftliche Beratungs-, Vortrags- und Lehrtätigkeit angeboten und vermittelt.

Es hat seinen guten Grund, dass das Zentrum für Namenforschung in Leipzig ansässig ist. Leipzig gilt seit langem als Hochburg herausragender Leistungen in der Sprachwissenschaft im Allgemeinen und in der Namenforschung im Besonderen. Die Leipziger Namenforschung hatte bis zur Emeritierung Jürgen Udolphs eine eigene Professur für Namenforschung vorzuweisen. Die Mehrzahl der Mitarbeiter hat in Leipzig bei ihm Namenforschung studiert. Namenforschung, Udolph und Leipzig bilden eine Einheit, die es zu erhalten gilt. Das Zentrum befindet sich daher in der Grimmaischen Straße, im Herzen Leipzigs. 

 

Was müssen wir als Namengutachter können, um die Herkunft Ihres Nachnamens richtig zu deuten:

  1. Grundlegende Kenntnisse auf dem Gebiet der Sprachgeschichte, vornehmlich des Deutschen, Niederdeutschen, ferner der westslavischen Sprachen Tschechisch, Polnisch und Sorbisch; im weiteren Baltisch, Rumänisch, Albanisch, Süd- und Ostslavisch, Ungarisch, Romanisch, Skandinavisch
  2. Erweiterte Kenntnisse (reine Universitätskenntnisse reichen nicht aus) auf dem Gebiet der Namenkunde, u.a. der Personen-, Flur-, Orts- und Gewässernamen, ihrer Herkunft, Bildung und Verbreitung, und der vielfältigen interdisziplinären Bezüge der Namenforschung zur Siedlungsgeschichte und historischen Hilfswissenschaften, wie der Genealogie
  3. Spezielle Fähigkeiten zur vertieften Reflexion, Fähigkeit zur kritischen Einschätzung und Anwendung der Methoden der Namenforschung und der Historisch-Vergleichenden Sprachwissenschaft
  4. Die Befähigung zu eigenständigem systematischen wissenschaftlichen Arbeiten mit zielgemäßer Anwendung entsprechender Techniken der namenkundlichen Analyse sowie die Fähigkeit zur verständlichen Darlegung auch komplexer Probleme, die bei der Deutung von Namen auftreten können