Besprechung von: ONOMASTICA SLAVOGERMANICA. XIX. HANS WALTHER zum 70. Geburtstag

Der 19. Band der Onomastica Slavogermanica, der dem bekannten Leipziger Namenforscher HANS WALTHER zum 70. Geburtstag gewidmet ist, vereint gewichtige und für die Namen- und Siedlungsgeschichte des deutsch-slavischen Kontaktgebietes bedeutsame Abhandlungen in sich. Er enthält neben einem Vorwort und einer Lautatio auf den Jubilar von ERNST EICHLER (S. 5-8) die folgenden Untersuchungen: JOACHIM HERMANN, Wilte - Haefeldan/Aefeldan und Osti. Zu Namen und Wohnsitzen slawischer Stämme in der angelsächsischen Völkerliste König Alfreds aus dem Ende des 9. Jahrhunderts (S. 9-15); HANSJÜRGEN BRACHMANN, Als aber die Austrasier das castrum Wogastisburc belagerten ... (Fredegar IV 68) (S. 17-33); THORSTEN ANDERSSON, Gräber, Siedlungsnamen und Namenwechsel. Vorgeschichtliche Gräber als Namenspender (S. 35-37); WALTER SAGE, Zur Bedeutung des Bamberger Domberges für die Geschichte des Obermaingebietes im frühen Mittelalter (S. 39-50); HANS JAKOB, Eine deutsch-slawische Symbiose in der Ellernbach-Talschaft nordöstlich von Bamberg (S. 51-66); FRIEDHELM DEBUS und ANTJE SCHMITZ, Die slawisch-deutschen Mischnamen im ost- und südholsteinischen Siedlungsgebiet (S. 67-76); EIKE GRINGMUTH-DALLMER, Deutsch und Wendisch - Groß und Klein. Zur siedlungsgeschichtlichen Aussage von Ortsnamen mit unterscheidenden Zusätzen in der Mark Brandenburg (S. 77-89); GERHARD SCHLIMPERT, Zu den sogenannten Mischnamen in Brandenburg (S. 91-97); SOPHIE WAUER, Die Wiedergabe slawischer Stammes- und Landschaftsnamen im Deutschen (S. 99-103); KARLHEINZ HENGST, Namenforschung, slawisch-deutscher Sprachkontakt und frühe slawische Sprachstudien im Elbe-Saale-Grenzraum (S. 105-115); VOLKMAR HELLFRITZSCH, Zum Verhältnis von Name und Bild in den Städtewappen der DDR (S. 117-127); ERNST-MICHAEL CHRISTOPH, Beobachtungen zum aktuellen Flurnamengebrauch (auf Karten) (S. 129-135); FRITZ-PETER SCHERF, Varianten der Identifizierung agrartoponymischer Einheiten in schriftlichen Kommunikationsformen (S. 137-146); WOLF-ARMIN FRHR. VON REITZENSTEIN, Ortsnamen mit Sachs(en) in Bayern (S. 147-160); RUDOLF _RÂMEK, Der Name Walter in den tschechischen Personen- und Ortsnamen (S. 161-175); WILFRIED SEIBICKE, Schichten slawischer Vornamen im Deutschen (S. 177-189); WALTER WENZEL, Interessante sorbische Personennamen (S. 191-196); ERNST EICHLER, Probleme namenkundlicher Etymologie in slawischen Ortsnamen, Teil VI: Wissepuig bei Thietmar (S. 197-199); INGE BILY, Zum altsorbischen appellativischen Wortschatz in Toponymen. III: Zu einigen aus den Kulturnamen des Mittelelbegebietes erschlossenen Appellativa (S. 201-208); ELKE SASS, Schriftsprachliche und mundartliche Ortsnamenformen mit -we (-weh) im Raum um Zeitz/Weißenfels (S. 209-211); JOHANNES SCHULTHEIS, (Mönche-)Nienburg - Osternienburg - Walternienburg (S. 213-217); FRIEDHELM HINZE, Zur Etymologie des Flur- und Siedlungsnamens dt. Rixhöft/pom. Rozéft/poln. Rózewie (S. 219-223); HEINZ ROSENKRANZ, Das thüringische Sumpfwort Pfrusch (S. 225-230); HORST NAUMANN, Eigennamen, Sprachgeschichte und Geschichtsbewußtsein (S. 231-242). Eine Zusammenstellung der namenkundlichen und regionalgeschichtlichen Arbeiten von HANS WALTHER für die Jahre 1971-1988 (S. 243-248; zusammengestellt von LUTZ JACOB) und ein Allgemeines Abkürzungsverzeichnis von JOHANNES SCHULTHEIS (S. 249-257) beschließen den Band.

Im Rahmen dieser Besprechung ist es nicht möglich, auf alle Beiträge näher einzugehen. Ich habe eine Auswahl getroffen und will die meines Erachtens für den Leser der ZDL. wichtigsten Abhandlungen kurz vorstellen und gegebenenfalls kommentieren.

Wie JOACHIM HERMANNs Beitrag (S. 9-15) zeigt, reizt die Orosius-Liste König Alfreds immer wieder zu neuen Versuchen. Dem Autor geht es dabei unter anderem um die Auseinandersetzung mit Thesen von LOTHAR DRALLE, Slaven an Havel und Spree (1981) und die Frage nach der Bedeutung der Hevellerfürsten sowie die Gleichsetzung von Wilzen und Hevellern. Dieses lehnt er ab und sieht statt dessen in den Wilti/Weletaben die Aefeldan/Haefeldan der angelsächsischen Quelle. In diesem Zusammenhang wird als éin Argument angeführt: „Schließlich leiteten sich die Angelsachsen aus dem Gebiet an der unteren Elbe her, und diese Verbindungen blieben über Jahrhunderte bestehen“ (S. 10). Wie falsch diese - allerdings weit verbreitete - Ansicht ist, wird eine namenkundliche Untersuchung zeigen, die Namen des Kontinents mit denen Englands vergleicht. Man hat viel zu sehr den schon immer umstrittenen Passagen Bedas vertraut und die vergleichende Analyse von Orts- und Gewässernamen vernachlässigt. Daher ist auch den weiteren Folgerungen HERMANNs, so etwa der Interpretation der Osti als *Ostrov'ane „Insel-, Küstenleute“ mit großer Vorsicht zu begegnen, eher wird man diesen Versuch ablehnen müssen. Da auch die Herleitung der Osti aus slavisch *Ust'jane „Leute an der Mündung (der Peene oder Dievenow) auch nach HERMANN strittig ist, schlägt der Autor die Gleichung Osti = „Bewohner von Rügen“ vor. Das halte ich angesichts der Tatsache, daß der auf dem bis heute bewahrten Inselnamen aufbauende antike Name der Bewohner ganz anders lautete, für höchst bedenklich.

Ein „Dauerbrenner“ ist natürlich auch Fredegars Bericht über das Reich des Samo und das sich daraus ergebende Problem der Lokalisierung der Wogastisburc, dem sich H. BRACHMANN zuwendet (S. 17-33). Nach Darlegung der Forschungssituation (vornehmlich aus archäologischer Sicht) unternimmt er keinen neuen Versuch, sondern glaubt an eine Lösung nur mit Hilfe interdisziplinärer Bemühungen, wobei „der Namenkunde offensichtlich eine bedeutende Rolle zukommt“ (S. 28). Von Seiten der Archäologie geht darauf auch W. Sage in seinem Beitrag über die Bedeutung des Bamberger Domberges für die Geschichte des Obermaingebietes im frühen Mittelalter (S. 39-50) ein. Nordostbayern (und am Rand auch die Frage nach der Wogastisburg) steht auch im Zentrum des Beitrages von H. JAKOB (S. 51-66). Bei der Frage, auf welchen Wegen die Slaven dieses Gebiet erreicht haben, wird die Meinung vertreten, daß mit einem Vorstoß vom Donaugebiet kommend durch die Mährische Pforte in das Odertal zu rechnen sei und es eine verhältnismäßig rasche Migration von Slaven vom Balkan aus gegeben habe. Diese, vor allem auf H. Kunstmann aufbauende These, ist im Lichte der Namenforschung entschieden abzulehnen. Auch die in diesem Zusammenhang vertretene These, der ON. Naisa verdanke seine Benennung Umsiedlern aus Naissus (NiÓ), ist aus der Luft gegriffen.

Mehr Vertrauen verdient die namenkundliche Analyse der Ortsnamen der Ellernbach-Talschaft nordöstlich von Bamberg, in der slavische und deutsche Ortsnamen nebeneinander auftreten und die es erlauben, daraus siedlungsgeschichtliche Ergebnisse zu ziehen. Als kleine Ergänzung sei vermerkt, daß der noch ungeklärte ON. Ludwag, a. 1237 Luodebach, 1290 Ludebach, eine Entsprechung in dem Harzbach und -ort Lonau finden kann, dessen alte Belege a. 1260 silvam nostram Lodenowe et Stenowe, nominibus fluminum sic vocatam; que de Lodenowe et Stenowe separata noscitur et divisa die Verbindung mit mnd. lôde „Jahres-Schößling, Sproß, Zweig“ + au, ouwe nahe legen.

Slavisch-deutsche Symbiose lassen die sogenannten Mischnamen erkennen, denen sich auch H. WALTHER gewidmet hat. F. DEBUS und A. SCHMITZ legen eine Auflistung dieses Typus aus dem ost- und südholsteinischen Siedlungsgebiet vor (S. 67-76), der viel zu früh verstorbene Berliner Namenforscher G. SCHLIMPERT hat sich in einer seiner letzten Arbeiten den brandenburgischen Entsprechungen zugewandt. (S. 91-97). Auch die mit den unterscheidenden Zusätzen Deutsch, Wendisch, Groß und Klein versehenen Siedlungsnamen in der Mark Brandenburg (E. GRINGMUTH-DALLMER, S. 77-89) weisen auf enge Kontakte zwischen Deutschen und Slaven. Dabei ist von Bedeutung, daß die „sprachliche Herkunft der Namen und [die] Gesamtverbreitung ... einen starken slawischen Anteil an der Entstehung der Dörfer“ belegen (S. 83).

In seinem Beitrag beschäftigt sich K. HENGST mit der Frage, inwieweit die deutschen Schreiber des 9.-13. Jahrhunderts Kenntnisse des Slavischen besaßen und wie ihre Niederschrift slavischer Namen aufzufassen ist (S. 105-115). In Corvey dürfte es eine Unterweisung in slavischer Sprache und Kultur gegeben haben; für Braunschweig, Lüneburg und Hamburg bedarf die Frage noch weiterer Untersuchung.

Die „Ortsnamen mit Sachs(en) in Bayern“ hat W.-A. FRHR. V. REITZENSTEIN zusammengestellt (S. 147-160). Das durch sorgfältige Urkundenstudien gestützte Material enthält nur wenige strittige Fälle. Einer davon ist der ON. Sachsbach bei Ansbach, dessen ältere Belege (a. 1152 Sahspach usw.) keine Verbindung mit dem Sachsen-Namen erlauben. V. REITZENSTEINs Zweifel an E. FÖRSTEMANNs Vorschlag, darin germ. sahs „Stein, Fels“ zu sehen, da diese Bedeutung nicht belegt sei, wird vielleicht etwas gemildet durch den Hinweis auf Bad Sachsa am Südrand des Harzes, a. 1219 Henricus de Saxa, a. 1232 Henricus de Sassa usw., das in der Nähe der (ehemaligen) Sachsenburg liegt, die ihrerseits auf dem Sachsenstein zwischen Bad Sachsa und Walkenried stand und a. 1132 als Sassinburc erwähnt wurde, sowie auf Ober- und Niedersachswerfen östlich von Bad Sachsa, von denen der zweite Ort in unmittelbarer Nähe des Kohnsteins liegt, der 1127 als Saswerpe erscheint. - In einer ganz ähnlich gelagerten Studie hat v. REITZENSTEIN inzwischen eine Art Ergänzung vorgelegt und in einem ausführlichen Beitrag die Ortsnamen mit Windisch/Winden in Bayern behandelt (Blätter für oberdeutsche Namenforschung 28/29,1991/92, S. 3-76).

Interessante sorbische Personennamen behandelt W. WENZEL (S. 191-196), während E. EICHLER eine Deutung für den bei Thietmar von Merseburg erwähnten Ortsnamen Wissepuig versucht (S. 197-199). I. BILY stellt in ihrem Beitrag altsorbische Appellativa aus den Kulturnamen des Mittelelbegebietes vor (S. 201-208). Zu dem in diesem Zusammenhang genannten slavischen Wort *pre-volk- „Schleppstelle; Landenge zwischen zwei Flüssen, über die Boote geschleppt werden müssen“, das u.a. im Priwall bei Travemünde vorliegt, vgl. die Zusammenstellung (mit Kartierung) des Rezensenten in: Untersuchungen zu Handel und Verkehr der vor- und frühgeschichtlichen Zeit, Teil IV, Göttingen 1987, S. 599-606.

Interessante Beobachtungen für das Wechselspiel zwischen mundartlicher Lautung und amtlicher Namensform hat E. SASS in ihrem kleinen Beitrag über Ortsnamenformen mit -we (-weh) im Raum um Zeitz/Weißenfels (S. 209-211) gemacht. Ausgangspunkt der Erscheinung dürfte der altsorbische Lokativ auf -ovÄ gewesen sein; erst später trat deutscher Einfluß hinzu.

F. HINZE hat sich in seiner Abhandlung einem Namen zugewandt, der kurz zuvor schon von verschiedenen Seiten behandelt worden ist. Es geht um den Flur- und Siedlungsnamen dt. Rixhöft/pom. Rozéft/poln. Rózewie nordwestlich der Halbinsel Hela (S. 219-223), in dem W. BRAUER (Prußische Siedlungen westlich der Weichsel, Siegen 1983) und andere einen Rest germanischer Siedlung sehen wollen. Ich habe diese Auffassung (auf die F. HINZE nicht eingeht) an anderer Stelle zurückgewiesen und den Namen zu dt. Haupt, ndt. höved „stark vorspringende Landspitze, Vorgebirge“ und (zweifelnd) ZU mndt. râs „heftige Strömung“ gestellt. Auch F. HINZE zieht deutsche Herkunft vor und sieht im zweiten Teil wohl zutreffend mnd. rose, ruse = kalkrose „Kalkröste, ein Stoß von Kalksteinen und Holz, schichtweise aufeinandergesetzt zum Behuf des Kalkbrennens“, wobei entrundete Formen wie -rese in Ortsnamen Pommerns schon seit dem 13. Jahrhundert begegnen. Hier anzuschließen ist auch der neuerdings weithin bekannt gewordene Ortsname Kalkriese bei Bramsche, bei dem mit guten Gründen der Ort der Varusschlacht gesucht wird. Ein germanisches Relikt darf in Rixhöft jedenfalls nicht mehr vermutet werden.

Ein scheinbar nicht sehr inhaltsreiches Wort greift H. ROSENKRANZ mit seinen Gedanken zum thüringischen Sumpfwort Pfrusch auf (S. 225-230). Seit den Überlegungen H. KRAHEs hat man jedoch zu beachten, daß den sogenannten „Wasserwörtern“ - gleich welcher Sprache - erhöhte Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Das thüringische Wort steht in Komposita häufig in Verbindung mit Bezeichnungen für „schwanken, zittern“ und weist daher auf eine Grundbedeutung „Boden, der beim Betreten ins Schwanken gerät“, meist „ein mit schwacher Grasnarbe überwachsenes Moorloch“. H. ROSENKRANZ hat auch davon abgeleitete Flurnamen herangezogen und es mit dem allgemein verbreiteten „Frosch“-Wort verbunden. Im Gegensatz zu diesem bereitet jedoch „die Herleitung von mhd. pfruosch aus einer vorgerm. Wurzel *prôsk- ... Schwierigkeiten, weil in der germanischen Lautverschiebung anlautendes p- durch f- ersetzt werden muß“ (S. 230). Der Autor glaubt, dieses Problem durch Einfluß anderer mit pf- anlautenden thüringischen Dialektwörtern klären zu können. Es gibt jedoch noch eine ganz andere Möglichkeit, die z.B. anhand der immer wieder diskutierten Fälle Pfad - altind. panthâh, pathah, sowie Pflug und Pfote und anderen Wörtern erwogen worden ist: eine Art Distanzbeeinflussung, die ähnlich wie das Hauchdissimilationsgesetz im Griechischen zu einer Differenzierung von benachbarten Tenues geführt haben könnte. In diesem Fall lägen im Germanischen mit dt. Frosch und thüringisch Pfrusch beide Fälle vor - und das ist gerade im Bereich des Konsonantismus durchaus keine isolierte Erscheinung: man vergleiche ahd. spehôn „spähen“ : aisl. spakr „klug, vorsichtig, vorsehend“; aisl. suig, suige, sueigr „Kurve, Bogen, Rute“ : ahd. swîhhôn „scheifen“; ahd. ringan „drehen, winden“ : ahd. renki „Drehung“; ahd. slango „Schlange“ : mhd. schlank; ahd. swingan : swenken „schlagen“ u.a.m. Man sieht, welch weitreichende Konsequenzen die eingehende Diskussion eines Wasserwortes mit sich bringen kann.

Den Abschluß des Bandes bildet der Beitrag von H. NAUMANN, Eigennamen, Sprachgeschichte und Geschichtsbewußtsein (S. 231-242). Er enthält wichtige Bemerkungen zur Bedeutung der Onomastik für die Geschichts- und Sprachwissenschaft. Meines Erachtens zu zurückhaltend sind die beiden letzten Sätze formuliert: „Wenn die Namenforschung ... wieder ... als Hilfswissenschaft oder als Dienstleistungsbereich fungiert, hat das nichts Diskriminierendes an sich. Im Gegenteil. Heute ist jede Wissenschaft so viel wert, wie sie zur Erkenntnisgewinnung und zum Nutzen der Allgemeinheit beiträgt oder wie sie mit konkreten Erkenntnissen andere Wissenschaftsdisziplinen bereichert und anregt“. Ich möchte dagegen setzen: es gibt Problemkreise, die vor allem und gelegentlich nur mit Hilfe der Namenforschung erfolgreich angegangen werden können. Ein Beispiel: könnte man die Westgrenze slavischer Besiedlung in Deutschland ohne Kenntnis der Orts-, Gewässer- und Flurnamen wirklich so exakt bestimmen, wie auf allen Karten ersichtlich? Oder: woher nimmt man die Gewißheit zu behaupten, daß Slaven z.B. in Südwestdeutschland siedelten oder angesiedelt wurden, wenn nicht Orts-, Flur- und Personennamen davon Zeugnis ablegten? Daß auch die Frühgeschichte des Germanischen durch eine intensive Untersuchung der Hydro- und Toponyme aus einer gesamtgermanischen Sicht neue Konturen erhält, wird an anderer Stelle ausführlicher darzulegen sein. Wenn wir über die slavisch-deutsche Symbiose aus onomastischem Blickwinkel schon viel wissen, so ist dieses auch HANS WALTHER zu verdanken, dem dieser interessante Band gewidmet ist.